Digitale Photos – vor zehn Jahren und heute
Zwar ist 1999 nicht 1984, aber wenn ich auf zehn Jahre digitale Photographie zurückblicke, dann vermag ich zu erkennen, wie unglaublich dynamisch sich diese relativ kurze Zeit auf die Computertechnik und Programmierung ausgewirkt hat, insbesondere in der Bildbearbeitung am PC. Seit es das kostenlose Picasa von Google gibt, ist die nachträgliche Bearbeitung nochmals ein gutes Stück leichter geworden. Doch zurück zum Thema:
Im November 1999 photographierte ich mit meiner Sony Mavica auf der Rigi über dem Nebelmeer. Die Bilder speicherte ich auf 3 1/2-Zoll-Disks, etwa acht an der Zahl. Das Laufwerk war in der Kamera eingebaut, und auf Photoexkursionen musste ich immer einen Mantel mit grossen Taschen tragen, um die vielen Floppy-Disks darin zu verstauen. Manchmal kam ich mir vor wie ein Disk-Jockey: Auflegen, wechseln, auflegen.
Noch im selben Jahr bearbeitete ich die Aufnahme mit einem Bildbearbeitungsprogramm, um vor allem den Kontrast zu verändern. Dabei wurde das Bildrauschen und die Verpixelung deutlich sichtbar.
Heute, zehn Jahre später, lässt sich auch das Rauschen eliminieren oder unterdrücken. Dadurch wirkt das Bild jedoch wie mit einem Schwamm gewaschen. Den einen gefällt es, die anderen lieben das Original doch eher – wie ich!








