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Thema: IBM

Quietwriter und Farbbänder

Ermano B. aus Zug-City, ZG schrieb am 7. Dezember 2009, 0 Kommentare Kommentare

Das war damals ein Riesen-Novum, der Quietwriter von IBM mit dem revolutionären Farbband. Viel leiser als die lästigen Matrixdrucker. Es gab sogar verschiedene Schriftkassetten!

Unsere Sekretärin an der Hotelfachschule schrieb damit die Prüfungsaufgaben. Das haben die Studenten bald einmal bemerkt – und sich das Farbband heimlich beschafft und gegen ein anderes ausgetauscht. Vom Farbband konnte man den Prüfungstext gut ablesen. Kein Wunder, haben alle Studenten die Prüfungen mit Bravour gemeistert.

Computer-Freude seit 1984

Margrit G. aus Andermatt, AG schrieb am 25. November 2009, 1 Kommentar Kommentare

Am 31. August 1984 besuchte ich den ersten Informatikkurs an der Klubschule Luzern. Herr Schwarz – Leiter der EDV Luzern – war unser Lehrer. Wir waren über 20 Teilnehmer, aber ich war die einzige Frau. Ich war 53 Jahre alt und hatte riesig Freude, «computern» zu lernen. Als ich mit Programmieren einen guten Level erreichte, erstellte ich für das IBM-Kundencenter in Zürich firmenspezifische Programme.

Die Website, die unsere Autorin ihrem Mann einegrichtet hat (Screenshot: plankton-archiv.ch)

Die Website, die unsere Autorin ihrem Mann einegrichtet hat (Screenshot: plankton-archiv.ch)

1991 konnte mein Mann in die Pension gehen und wir wechselten unseren Wohnort von Luzern nach Andermatt. Hier oben hatte praktisch niemand einen Computer. Ich wurde von IBM unterstützt und eröffnete einen PC-Corner, gab Schulungskurse und verkaufte PCs. Dies tat ich bis 2001, dann war der Bedarf weitgehend abgedeckt. Ich verkaufte total 152 PCs und fast ebensoviele Drucker, installierte diese bei den Kunden, baute CD-Laufwerke und Festplatten ein usw. Das alles machte riesig Spass, vor allem freute es mich sehr, dass ich auch von der Männerwelt voll akzeptiert wurde – ich unterrichtete u.a. die Angestellten der SBB.

Ich habe immer noch grosse Freude am Computer und richtete meinem Mann ein Labor ein. Er ist Biologe, Mikrofilmer und -fotograf. Ich installierte ihm die ganze Einrichtung, um über das Mikroskop und die Lupe Filme von Mikroorganismen zu erstellen. Er hat schon ein grosses Archiv beisammen. Ich erstellte ihm auch eine Website: www.plankton-archiv.ch.

Soeben kauften wir den neuen IdeaPad von Lenovo mit Windows 7 und von Sunrise das Internet Take away prepaid. Somit bleiben wir auf dem aktuellen Stand, und das macht uns viel Freude und Spass, obwohl mein Mann 80 Jahre alt ist und ich 78.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei Herrn Schwarz ganz herzlich bedanken für die spannenden Starterkurse, die er damals in Luzern gegeben hat. Mit einem langweiligen Lehrer wäre das alles sicher nicht so super herausgekommen. Mein Computerwissen hat mir unendlich viel Lebensqualität gegeben – und gibt es uns heute noch.

Textverarbeitung mit Framework II auf dem IBM-PC

Peter K. aus Erlinbach, AG schrieb am 19. November 2009, 0 Kommentare Kommentare

Da standen sie also, die IBM-Personalcomputer. Etwa sechs an der Zahl auf einem Brett dem Fenster entlang. Und ganz wichtig, immer ein PC für zwei Personen. Meine Mit-Kursbesucher/innen und ich bestaunten die Gehäuse und Bildschirme voller Ehrfurcht und spürten, dass dies ein ganz besonderer Moment in unserem Leben war, so wie vor ein paar Jahren die Mondlandung – nur waren wir heute unmittelbar selbst Zeitzeugen.

Das erste Mal am PC: Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein grosser Schritt für den User (Bild: Kevin/Flickr)

Das erste Mal am PC: Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein grosser Schritt für den User (Bild: Kevin/Flickr)

Ich glaube, man schrieb das Jahr 1986 oder ’87, als ich mit ein paar Frauen und Männern zusammen den ersten PC-Kurs (so sagte man früher) in der Klubschule Wengihof in Zürich besuchte. Ich wollte endlich Textverarbeitung und Tabellenkalkulation lernen, weil ich damals nur «System Adler» beherrschte und entsprechend langsam und fehlerhaft auf der Tastatur herumhackte. Wie schön sollte das sein, wenn ich künftig nur am Bildschirm einen Fehler korrigieren und danach den Brief einfach nochmals ausdrucken konnte. Vorbei war die Ära mit Tip-Ex und Sekretärinnen, die den ganzen Brief nur mit umgekehrter Reihenfolge der Abschnitte nochmals tippen mussten, weil es dem Chef besser gefiel.

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