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Thema: Disketten

Für immer und ewig archiviert

Ermano B. aus Zug-City, ZG schrieb am 1. Dezember 2009, 0 Kommentare Kommentare

Ja, das waren noch die guten Zeiten, als man für den PC1 von IBM noch die 8-1/4-Zoll-Disketten (Double Sided, Double Density 124 KB) benötigte. Das Wort «Datensicherung» war kaum verständlich. Dies hat auch unsere Buchhalterin nicht ganz verstanden und hat so die grossen Disketten mit dem Bostich zusammengeheftet, mit dem Locher mit zwei Löchern versehen und so im Dokumentenordner für immer und ewig sicher abgelegt.

Die Diskette: Wie ein krankes Tier

Marlise N. aus Waltenschwil, AG schrieb am 23. November 2009, 0 Kommentare Kommentare

Im Jahr 1986 sollte ich meine Diplomarbeit als eidg. dipl. Einkäuferin schreiben. Da ich noch mit einer IBM-Kugelkopf-Schreibmaschine arbeitete, aber bei der Sekretärin einen modernen Schreibautomaten sah, interessierte ich mich für dieses neue Ding. Auf dem Schrank stand auch so ein verstaubter Schreibautomat, den niemand bedienen wollte, und so durfte ich ihn, nach einer kurzen Einschulung, nach Hause nehmen. Mehrere Tage schrieb ich meine Diplomarbeit, bis plötzlich beim Speichern die Meldung kam, dass die Diskette voll sei und Daten gelöscht werden sollten!

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Bitte legen Sie die Diskette ein

Markus E. aus Langnau am Albis, ZH schrieb am 12. November 2009, 0 Kommentare Kommentare

Vor vielen Jahren haben wir uns gern über die Geschichten von DOS-Systemadministratoren amüsiert, wenn sie von gelochten und in Ordner abgehefteten Disketten berichteten. Uns hätte das nicht passieren können! Denn wir hatten Macs, kleine Würfel, für teures Geld von 4 auf 5 MB Arbeitsspeicher hochgerüstet, und unsere Disketten waren nicht gross und schlabbrig, sondern hübsch klein und dick in Plastik verpackt.

Nicht schlimm, dass die Zeiten dieses Speichermediums vorbei sind

Nicht schlimm, dass die Zeiten dieses Speichermediums vorbei sind

Doch eines Tages gegen Feierabend rief mich eine Kollegin zu sich ins Büro: Sie wollte den Mac ausschalten, doch der verlangte: “Bitte legen Sie die Diskette ein: Disk1″. Ich riet ihr, doch einfach die Disk1 einzulegen. Doch diese war bereits express auf der Post.

Wie war das möglich? Nach längerer Recherche wurde uns klar: Die Kollegin hatte den Befehl “Diskette auswerfen” verwendet, um die Diskette auszuwerfen. Dabei wusste doch jedes Mac-Kind, dass man eine Diskette nicht mit “Diskette auswerfen” auswarf, sondern indem man sie in den Papierkorb zog! Ist doch logisch, jedenfalls in der Logik der Designer von MacOS 7.

Als gewieftem Macler wäre es mir sicher noch in den Sinn gekommen, auf meinem Rechner eine Diskette mit “Disk1″ zu benennen und bei der Kollegin einzulegen, um den Mac ausschalten zu können. Doch wir verwendeten die Low-Tech-Lösung: den Kippschalter auf der Rückseite des Würfels.

(Bild: Flickr/smartel)

 
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