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Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

Lars R. aus Zürich, ZH schrieb am 5. November 2009, 0 Kommentare Kommentare

Als «Ein-Mann-IT-Abteilung» in einer kleinen Kanzlei kommt einem so Einiges unter, bei dem man sich zwischen Lachen und Weinen nicht entscheiden kann. Besonders lustig wird es immer, wenn es um private Problemchen geht – da hilft man den hilflosen Kollegen natürlich gerne mal, wenn der kundige Sohn, Neffe oder Nachbar gerade nicht erreichbar ist. Eine meiner Lieblingsgeschichten trug sich zu, als eine Mitarbeiterin bei uns ihre Urlaubsfotos auf CD brennen wollte. So weit, so einfach. Kompliziert wurde es erst dadurch, dass sie einen dieser tollen Multifunktionsdrucker ihr eigen nannte, der gross damit beworben wurde, dass man eine Kamera direkt anschliessen und Fotos ausdrucken könne.

Urlaubsbilder: Schiefgegangen

Urlaubsbilder: Schiefgegangen

Das hatte die Kollegin auch getan – und dann begonnen, auf dem Scanner im Büro all die einzeln ausgedruckten Fotos wieder einzuscannen, um sie in digitaler Form zu haben. Es dauerte ungefähr zwei Stunden, bis ich ihr die richtigen Einstellungen für optimal gescannte Bilder erklärt hatte – und bis ich aus einem ihrer Nebensätze heraushörte, wie die circa 200 Seiten Papier, die wir da einlasen, entstanden waren.

Einfach die Kamera nochmal direkt an den Rechner anschliessen und neu auslesen, sagen Sie? Wenn es so einfach wäre! Denn die Kollegin hat selbstverständlich alle Bilder nach dem Ausdrucken gelöscht. Es muss ja Ordnung herrschen …

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